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GRS-Antraege - Infos über die Gemeinde Tiddische

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Antrag 1: Erneuter Antrag Audio- Videoaufzeichnung künftiger Ratssitzungen

Werte Ratsmitglieder,

ich sehe mich heute dazu gezwungen, erneut einen Antrag einzubringen, den ich bereits am 02.10.2025 um 06:23 Uhr schriftlich eingereicht habe. Mein damaliger Wortlaut war eindeutig:

„Abschließend stelle ich hiermit den Antrag, dass alle künftigen Ratssitzungen per Tonaufnahme oder Videoaufzeichnung gespeichert werden. Ich bin überzeugt, dass dies im Sinne aller Ratsmitglieder ist und zudem die Arbeit der Verwaltung – vertreten durch Frau Ina Langer – deutlich erleichtern wird.“

Obwohl dieser Antrag rechtzeitig vorlag, wurde er bei den letzten zwei Sitzungen einfach übergangen und nicht auf die Tagesordnung gesetzt. Das ist nun fast ein halbes Jahr her. Da die Aufnahme eines fristgerechten Antrags verpflichtend ist, werde ich durch diese Handhabe regelrecht dazu gezwungen, die Kommunalaufsicht einzuschalten, sollte hier keine sofortige Klärung erfolgen.
Der Grund für diesen Antrag ist die bittere Notwendigkeit einer objektiven Dokumentation. Es ist wiederholt vorgekommen, dass im Nachhinein Dinge behauptet wurden, die in der Sitzung definitiv nicht so gesagt wurden – wie etwa die angebliche Nennung eines Termins für eine Nahwärme-Veranstaltung. Eine Aufzeichnung, die sicher archiviert wird, dient als neutrales Gedächtnis des Rates. Im Falle von Unstimmigkeiten können wir so jederzeit auf das tatsächliche Wortprotokoll zurückgreifen. Dies liegt im Interesse jedes einzelnen Ratsmitglieds, um sich gegen falsche Behauptungen abzusichern.
Zudem müssen wir an unsere Bürger denken: In unserer Region ist Schichtarbeit gang und gäbe. Viele Menschen können nicht persönlich erscheinen. Da die Presse selten anwesend ist und meist vorzeitig geht, haben die Bürger oft keine Chance zu erfahren, was in den Bürgeranfragen oder bei den Beratungen nach den Beschlüssen tatsächlich gesagt wurde. Eine archivierte Aufzeichnung garantiert hier die notwendige Transparenz und faire Teilhabe.

Antrag 2: Neuregelung der Anlieferungszeiten für das Osterfeuer in Tiddische

Werte Ratsmitglieder,

ich beantrage hiermit eine klare zeitliche Begrenzung für die Anlieferung von Brenngut zum Osterfeuer und fordere dazu eine gestufte Abstimmung:
Zuerst soll darüber entschieden werden, die Anlieferung ausschließlich am selben Tag des Osterfeuers zu gestatten. Falls dies keine Mehrheit findet, beantrage ich ersatzweise die Begrenzung auf maximal einen Tag vor der Veranstaltung.
Die aktuelle Praxis von drei Wochen Vorlaufzeit (dieses Jahr vom 14. März bis zum 5. April) ist ökologisch unverantwortlich. In dieser Zeit wird die Fläche oft zur illegalen Entsorgung von Plastik, Kanistern, Fäßern und Wurzeln missbraucht. Vor allem aber schützen wir so unsere heimische Tierwelt: Viele bei uns vorkommende Vogelarten benötigen für den Bau ihres Nestes nur etwa 2 bis 4 Tage. Bei einer Liegezeit von drei Wochen haben die Tiere also mehr als genug Zeit, das Material zu besiedeln, ihre Nester fertigzustellen und sogar schon mit dem Brüten zu beginnen.
Auch Igel flüchten bei Gefahr bekanntlich nicht, sondern rollen sich ein. Wenn sie einmal im Haufen sitzen, sterben sie qualvoll, da auch ein Umschichten sie dann nicht mehr retten kann. Das Argument, dies sei allein Sache der Vereine, ist hinfällig. Die Fläche gehört der Gemeinde und ist nicht verpachtet. Da wir sie zur Verfügung stellen, tragen wir als Gemeinderat die volle rechtliche und moralische Verantwortung für den Umweltschutz auf diesem Grund.

Ich wünschen allen eine schöne Restwoche

Michael Krupke
Infos rund um die Anträge
Anlieferungszeiten für das Osterfeuer:

26.03.2026
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